Erstsemester-Information
O-Phase
Die O-Phase findet in der Woche vor Vorlesungsbeginn statt.
An diesen drei Tagen werdet ihr unter anderem über eure Kurse und Praktika im ersten Semester informiert und bekommt die Gelegenheit, die Fakultät ein wenig kennenzulernen und in eurem Semester schon mal ein paar Kontake zu knüpfen. Dazu finden verschiedene Aktionen statt, unter anderem ein gemeinsames Frühstück, sowie eine Uni-, eine Stadt- und eine Kneipenrally. Außerdem finden noch weitere Infoveranstaltungen statt. Zum Beispiel zu: StudIT, ZESS, Hochschulsport und Asta. Wir bitten euch, vollzählig zu erscheinen.
Vorläufiger Zeitplan der O-Phase im Wintersemester 2012
| Mittwoch 17. Oktober | Donnerstag 18. Oktober | Freitag 19. Oktober | |||
| 10:00 | Begrüßung und Frühstück bitte pünktlich schon 10 Minuten vorher in Hörsaal 1 einfinden (Hörsaal 1) | | |||
| 12:30 | Infoveranstaltung (Hörsaal 1) | ||||
| 14:00 | nur für Studierende auf Lehramt: Infoveranstaltung | 15:00 | Stadtralley (Treffen am Gänseliesel) | 14:00 | Grillen (vor Hörsaal 1) |
| 13:30 | Kaffee und Kuchen | ||||
| 14:30 | Fakultätsralley | ||||
| 19:00 | Kneipenralley (Treffen am Gänseliesel) | 22:00 | Mathe-Party (Treffen am Gänseliesel) | ||
Zudem wird wahrscheinlich für alle Erstsemester von der Universität aus eine Immatrikulationsfeier im Zentralen Hörsaalgebäude (ZHG) am Platz der Göttinger Sieben (Hörsaal 011) statt finden. Dort stellen sich u.a. der Präsident der Universität sowie der Asta-Vorsitzende vor.
Wie jedes Jahr wollen wir Euch zu einem Erstiwochenende Ende Oktober nach Fredelsloh einladen. Dies ist immer eine gute Gelegenheit sich gegenseitig und die Fachschaft kennenzulernen, außerdem macht es immer eine Menge Spaß.
Göttingen
Extra Gottingam non est vita, et si est vita, non est ita.
(Außerhalb Göttingens ist kein Leben, und wenn eines ist, so ist es doch nicht so).
Göttingen ist eine kleine und feine Stadt. Sie ist durch und durch von der Universität und den Studenten geprägt. Die Göttinger Universität wurde 1737 gegründet und kann auf eine erfolgreiche geschichtliche Entwicklung zurückblicken. Die Chemie in Göttingen ist seit Woehler (Harnstoffsynthese, 1828) eine weltbekannte Stätte der Forschung und Lehre.
Kulturell hat Göttingen viel zu bieten. Wer Interesse an Theater, Musik, Kunst und Literatur hat, wird immer etwas finden.
Vielleicht das größte Plus für Göttingen ist die Tatsache, dass jeder Ort in kurzer Zeit mit dem Fahrrad zu erreichen ist. Göttingen ist eine Fahradstadt par excellence. Autofahrer bekommen dies durch kräftige Parkgebühren zu spüren. Also, laßt euch den frischen Fahrtwind um die Nase streifen!
Für nächtliche Streifzüge bietet Göttingen beste Gelegenheiten. Im folgenden seinen einige Studentenkneipen genannt:
Nautilus, Trou, Thanners, Irish Pub, Mr. Jones, Villa Cuba, ZAK, Sechs Millionen Dollar Club usw..
Discos sind die Tangente, Blue Note, JT Keller, Osho und natürlich das Savoy.
Wohnen
Die Wohnungssituation in Göttingen ist entspannt. Im Vergleich zu vielen anderen Hochschulorten ist Göttingen in Sachen Wohnung billig. Sowohl das Studentenwerk als auch der private Wohnungsmarkt bieten interessante und erschwingliche Wohnungsangebote.
Da sich die Göttinger Chemie im Universitäts-Nordbereich befindet, ist es sinnvoll im Norden Göttingens zu wohnen. Als Ortsteil ist hier vor allem Göttingen-Weende zu nennen.
Von der Entfernung zur Nord-Uni her sind folgende Studentenwohnheime zu empfehlen: Kellnerweg (direkt an der Norduni) , Zimmermannstraße , Am Papenberg, Rosenbachweg, Mahatma-Gandhi-Haus, Robert Koch Straße, Albrecht Thaer Weg, Kreuzbergring 56, Roedererstraße, Goßlerstraße und Akademische Burse.
Wer direkt im Norden Göttingens Wohnen will, für den bietet das Studentenwerk Wohnhäuser Am Weendespring und in der Herrmann-Rein-Straße an.
Wer sollte Chemie studieren?
Ein genaues "Täterprofil" eines Chemiestudenten kann und soll hier nicht gegeben werden.
Um eine Naturwissenschaft zu studieren sollte man zunächst Neugierde mitbringen. Man sollte gerne Dinge hinterfragen und auch scheinbar Bekanntes noch einmal einer genauen Prüfung unterziehen. So weiß zum Beispiel jeder, dass im Winter Salz gegen Eis gestreut wird. Woran liegt es aber, dass das Eis dann schmilzt und eine Neubildumg verhindert wird. Ein Tipp für den, der die Lösung wissen will: Gefrierpunktserniedrigung - Siedepunktserhöhung.
Die nächstliegende Frage, wäre jetzt, ob und wie dieses Problem mathematisch / physikalisch / chemisch beschrieben werden kann. Dieses Beispiel ist typisch für die Naturwissenschaften: Man macht eine Beobachtung oder Experiment und versucht nun die Ergebnisse des Experiments entweder mit bekannten oder neuen Theorien zu erklären.
Dies hört sich nun sehr abstrakt an, aber es ist eine wichtige Aufgabe der Naturwissenschaften komplexe Probleme zu analysieren und zu systematisieren.
Ein großer Vorteil der Chemie ist die Tatsache, dass sie auch viel Raum für praktisches Arbeiten bietet. Sowohl für den "Theoretiker" als auch für den "Praktiker" hat die Chemie viel zu bieten.
Niemand, der in der Schule wenig Mathematik oder in der Oberstufe kein Physik oder Chemie hatte, sollte, wenn er Chemie studieren will, dieses Vorhaben aufgeben. Es wird vielleicht etwas schwieriger, aber es ist zu schaffen. Trotzdem ist es zu empfehlen, Mathematik und Physik in der Oberstufe zu betreiben. Um sein jeweiliges Vorwissen zu testen lohnt sich ein Blick in das Lehrportal der Uni Göttingen. Hier kann man einen Einblick über einige Inhalte des 1. Semesters erhalten.
Naturwissenschaft bedeutet aber auch einen recht großen Zeitaufwand, vor allem Chemie, mit seinen zahlreichen Praktika. Jeder, der ein Chemiestudium aufnehmen will, sollte eine gewisse Hartnäckigkeit und Durchhaltevermögen mitbringen. Man sollte sich nicht durch einen "Mißerfolg" direkt entmutigen lassen. Enthusiasmus und Freude an der Sache hilft über so manches Tief hinweg.
Es lohnt sich, Chemie zu studieren, denn die Deutsche Chemische Industrie ist eine großer Industriezweig und wichtiger Wirtschaftsfaktor in Deutschland.




